Gut geschlafen?

Besonders breit, extra lang, ausgefallene Stoffe oder Muster – im Fachgeschäft Der Bettenbauer in Grefrath sind individuelle Kundenwünsche standard.

Jeder Wunsch, der technisch umsetzbar ist, wird erfüllt. So lautet das Motto des Fachgeschäfts „Der Bettenbauer“. „Anfang des Jahres sind wir von Mönchengladbach nach Grefrath gezogen. Hier sind wir näher an unseren Kunden, die aus Holland kommen, und konnten größere Räumlichkeiten für unsere Ausstellung bekommen“, erklärt Kai Wittkopp, Inhaber und Gründer von „Der Bettenbauer“. Und der Name ist hier Programm. Denn das Unternehmen baut in der Tat die meisten Betten selbst.Sieben Mitarbeiter beraten die Kunden rund um Wasser- und Boxspringbetten. Neben dem Standort in Grefrath gibt es auch ein großes Geschäft in Düsseldorf. Hinzu kommt noch eine Filiale in Johannesburg, Südafrika, und demnächst entsteht eine weitere Niederlassung in Frankfurt am Main. Warum der Fokus auf Wasser- und Boxspringbetten liegt? „Ganz einfach: Wasserbetten sind die einzigen Matratzen, die sich wirklich dem Körper anpassen. Es gibt keine Druckpunkte und der Körper kann sich über Nacht erholen“, weiß der Inhaber. Und was ist so besonders an einem Boxspringbett? „In so einem Bett schlafen Sie wie die Prinzessin auf der Erbse – nur ohne die Erbse“, sagt er schmunzelnd. Immer mehr Menschen haben Rückenprobleme, sie sind inzwischen die Volkskrankheit Nummer eins. Umso wichtiger ist ein passendes Bett. Deshalb nehmen sich die Bettenexperten ausgiebig Zeit. „Das erste Gespräch bei uns müssen Sie sich ähnlich vorstellen wie das bei einem Arzt. Wir möchten die Hintergründe wissen, warum es ein neues Bett sein soll, welche Probleme beim Schlafen vorliegen, wie die Kunden sich am Morgen fühlen – all das fließt in unsere Beratung mit ein“, so der Inhaber. Am liebsten ist es den Bettenexperten, wenn die Kunden einen Termin vereinbaren. So können sie sich so viel Zeit nehmen wie nötig.

Gesellschaftliches Engagement

Neben ihrem Einsatz für erholsamen Schlaf ist es Inhaber Kai Wittkopp und Geschäftsführer Wolfgang Blischke ebenso wichtig, gesellschaftliches Engagement zu zeigen. „Der Bettenbauer“ ist deshalb seit mehr als zwei Jahren Mitglied des Netzwerks „Unternehmen inte­grieren Flüchtlinge“ und beschäftigt aktuell zwei Flüchtlinge. „Sie machen bei uns ihre Ausbildung und fügen sich prima ein. Der eine wird Kaufmann für Büromanagement und der andere erlernt den Beruf Fachkraft für Küchen-, Umzugs- und Aufbauservice“, sagt Inhaber Kai Wittkopp.