Sicher und gut versorgt

Wer seinen Energieanbieter wechseln möchte, sollte sich vorher gut informieren. Nicht alle sind fair und seriös wie die Gemeindewerke.

Für die Kunden ist alles ganz einfach, sie stehen auf der Sonnenseite – sofern denn der neue Energieanbieter, für den sie sich entschieden haben, auch faire Preise anbietet, transparent und zuverlässig ist und nicht ganz plötzlich insolvent wird. Die Gemeindewerke Grefrath sind so ein seriöser Energieanbieter. Und nicht nur das. Sie sind auch Inhaber der Stromverteilnetze und damit Netzbetreiber. Was das genau bedeutet? Das erklärt Daniela Schlitter, bei den Gemeindewerken zuständig für das Netznutzungsmanagement und die Netzabrechnung. „Damit alles reibungslos funktioniert, laufen im Hintergrund zig Prozesse rund um die Stromnetze. Die meisten – wie auch im Fall eines Anbieterwechsels – sind voll automatisiert, ohne dass der Kunde von diesem Wust an Bürokratie etwas mitbekommt. Und das ist auch so gewollt“, sagt Daniela Schlitter. „Voll automatisiert meint: Das System gleicht die Daten ab, kommt es dabei allerdings zu Unstimmigkeiten, müssen wir manuell eingreifen“, erklärt die 23-Jährige. Dafür ist natürlich eine hochmoderne IT-Infrastruktur nötig: Systeme, Programme, sichere Server und Datenverbindungen und, und, und. Für die Gemeindewerke Grefrath bedeutet das: Investitionen tätigen, Mitarbeiter ausbilden und schulen. Und dabei verdienen die Gemeindewerke an diesen Leistungen und diesem Service keinen einzigen Euro.

Gemeindewerke auch Netzbetreiber

Da die Gemeindewerke auch Netzbetreiber der Stromverteilnetze in Grefrath sind, gehören das Netznutzungsmanagement und die -abrechnung zu ihren Aufgaben. Wenn ein Kunde den Anbieter wechselt, fallen Netzentgelte an, die dann von dem jeweiligen Lieferanten gezahlt werden müssen. Umso ärgerlicher war es in der Vergangenheit, wenn ein Lieferant „pleiteging“. In diesem Fall mussten viele Verbraucher ihre geleisteten Vorauszahlungen „abschreiben“ und auch die Netzbetreiber mussten auf die Zahlungen für Netzentgelte verzichten. Aber die Kunden bleiben nicht im Dunkeln stehen, denn der Netzbetreiber hat auch die Pflicht zur Grund- und Ersatzversorgung und übergangslos Energie zu liefern. Das heißt, auch in der Netzsparte wird höchster Service geboten, wenn der Netzbetreiber dafür kein Entgelt erhält.

Der Netzbetreiber ist verpflichtet, jeden Lieferanten gleich zu behandeln. Beispielsweise dürfte Daniela Schlitter in ihrer Funktion als Mitarbeiterin für das Netz keine Infos an die Vertriebskollegen der Gemeindewerke herantragen, die dazu dienen könnten, den Kunden beispielsweise zurückzugewinnen und den Vertrieb damit zu bevorzugen. Die strikte Trennung zwischen Netz und Vertrieb ist vom Gesetzgeber gewollt und im Energiewirtschaftsgesetz (ENWG) genau definiert. Die Maßnahmen dienen dazu, einen Wettbewerb zwischen den Energieanbietern anzukurbeln und als Netzbetreiber diskriminierungsfrei zu agieren.

„Ich finde die Aufgaben sehr spannend und abwechslungsreich. Oft bin ich in meiner Funktion für das Netz der Gemeindewerke Ansprechpartner – oder Vermittler zwischen mehreren Lieferanten“, so Schlitter. Gar nicht selten passiert es Anschlussnutzern, also „Energiekunden“, dass sie versehentlich bei mehreren Lieferanten einen Vertrag unterzeichnen und diese wiederum bei den Gemeindewerke die Netznutzung anmelden. „Auch hier sind die Vorschriften klar geregelt. Dennoch kommt es auch schon mal zu bilateralen Lösungen und wir versuchen, zwischen den Händlern zu vermitteln. Von all dem bekommt der Kunde meistens gar nichts mit“, erklärt Schlitter.

Viel Fachwissen gefragt

Ihre Kollegin Eva Terstappen ist seit 2006 bei den Gemeindewerke. Inzwischen ist sie mit zuständig für den Vertrieb und unterstützt außerdem den Geschäftsführer der Gemeindewerke, Erik Ix, bei unterschiedlichsten Projekten, denn auf Grund ihrer langjährigen Erfahrung in der Energiewirtschaft, hat sie ein breit gefächertes Wissen aufgebaut.
Für den Vertrieb wickelt sie Aufgaben in der Marktkommunikation ab, die notwendig sind, um mit Marktpartnern zu kommunizieren. Wenn im Vertrieb zum Beispiel Neukunden gewonnen werden, so werden auch hier die Netzanmeldungen und Kündigungen von Lieferverträgen elektronisch vorgenommen. Kommt ein für den Vertrieb neues Verteilnetz dazu, muss zuerst einmal ein Lieferantenrahmenvertrag geschlossen werden. „Dies ist die vertragliche Voraussetzung, um als Vertrieb Kunden in Verteilnetzen mit Energie beliefern zu dürfen“, so Eva Terstappen. Auch hier ist viel Fachwissen gefragt, denn genau wie für den Netzbetreiber ist auch in Bezug auf die Kunden alles genau geregelt und es müssen Fristen, Datenformate und vieles mehr beachtet werden.

„Weiter kümmere ich mich um Zählerstandserfassungen, Lastganganalysen und die Abrechnung der Sonderkunden. Kunden ab einer gewissen Verbrauchsmenge erhalten bei uns individuelle Angebote. Dies sind in der Regel gewerbliche und industrielle Unternehmen“, erklärt die 34-Jährige. Darüber hinaus hält sie regelmäßig Kontakt zu Behörden und liefert Informationen, die regelmäßig abgefragt werden, beispielsweise von Ministerien. Aber auch im Segment der Privatkunden berät sie und steht den Kollegen im Kundenzentrum gerne zur Seite. 

Attraktive Tarife von den Gemeindewerken

Schauen Sie sich die Angebote in Sachen Strom, Gas, Wärme und Wasser von den Gemeindewerken einmal genauer an. Sie bieten faire und transparente Preise und jede Menge Beratung und Service vor Ort.