Herbstzeit ist Laubzeit

Doch wohin mit dem ganzen Laub?

„Bunt sind schon die Wälder…“, tönt ein bekanntes Herbstlied. Schon bald nach der bunten Farbpracht der Bäume fallen die Blätter ab. Gepaart mit nassem Herbstwetter wird es dann auf den Straßen und Gehwegen schnell gefährlich. Und nicht nur das, es kann auch ganz schön teuer werden: Hausbesitzer tragen die Kosten, wenn Passanten auf glitschigem Laub auf Gehwegen vor ihrem Grundstück ausrutschen und sich verletzen.

Gefegt, gestapelt und nun?

Überschüssiges Laub können Hauseigentümer über die Biotonne entsorgen. Beim Entsorger vor Ort können sie auch nach speziellen Säcken oder Körben für Laub fragen, die dann am Straßenrand abgeholt werden. Während Gehwege vom Laub befreit sein müssen, dürfen die Blätter auf Grünstreifen liegen bleiben. Die Blätterdecke bietet Pflanzen im Winter Schutz vor Frost und Starkregen, zudem verrottet Laub zu einem nährstoffreichen Humus.

Verbrennen ist Tabu

In den meisten Kommunen ist es verboten, Laub zu verbrennen. Darüber hinaus hat das Verbrennen von nassem Laub viele negative Folgen, beispielsweise raucht es stark und setzt neben Gestank auch Feinstaub frei. Zudem sind zu bestimmten Zeiten Laubbläser verboten, denn mit einem Lautstärkepegel zwischen 85 und 110 Dezibel entspricht ein gewöhnlicher Benzin-Laubbläser dem Lärm einer stark befahrenen Straße. Ordnungsämter können die Nutzung außerhalb der erlaubten Zeiten mit Bußgeldern bestrafen.